Amerikanische B-Waffen im Geheimen entwickelt

13.07.2007 von Administrator Leave a reply »

Die kostspieligen, pompösen Forschungen zur bakteriologischen Kriegsführung werden unter Präsident Bush weitergeführt. Damit werden eindeutig internationale Abkommen wie die Genfer Konvention von 1925 missachtet, die biologische und giftige Agenzien für den Kriegszweck verbieten.

Rund 113 Universitäten und Regierungs-, Unternehmens- und medizinische Laboratorien, die an diesen Forschungen beteiligt waren – oft mit der Option für die bakteriologische Kriegsführung -, weigerten sich, der Öffentlichkeit ihre Forschungsinhalte preiszugeben und widersprächen damit sogar den gesetzlichen Forderungen, gab eine uneigennützige Überwachungsorganisation bekannt.

Statt ein Ende dieser Untersuchungen zu fordern, erlaubt ihnen das National Institute of Health (Nm) in Bethesda, Maryland – die Regierungsbehörde, die für die Aufsicht dieser Laboratorien zuständig ist – mit ihrer Arbeit fortzufahren. Ein seltsames Gebahren für eine Einrichtung, die sich selbst als „Verwalter der medizinischen und Verhaltensforschung der Nation” bezeichnet.

Die Labore zur biologischen Kriegsführung, die seit 2001 mit über 20 Milliarden US-Dollar freigiebig von der Bush-Regierung unterstützt wurden, sind über das ganze Land verstreut. Von California bis New Jersey, von Boston nach San Antonio, oftmals inmitten von bevölkerten Gebieten, wimmelt es in ihnen buchstäblich von tödlichen Erregern von der Spanischen Grippe über Anthrax und Hasenpest bis zum Rifttal-Fieber. Bevölkerung vor Pathogenen zu schützen.

Nach dem US-Gesetz müssen Empfänger öffentlicher Gelder für Biotech-Forschungen die Richtlinien des NIH einhalten. Dazu gehört das Veröffentlichen der Sitzungsprotokolle des Institutional Biosafety Committee (IBC) der Labore, in denen ihre Tätigkeiten und Pläne beschrieben werden. In einigen
Fällen haben die IBCS nicht ein¬mal solche Sitzungen durchgeführt. Existierende Protokolle sind dagegen nur oberflächlich verfasst.

Grundsätzlich werden die Forschungen in vielen Fällen geheim gehalten, sagt die unabhängige Überwachungsorganisation Sunshine Project aus Austin, Texas, die die Öffentlichkeit vor den Risiken biotechnologischer Experimente zu schützen versucht.

Das B-Waffenübereinkommen (BTwc) von 1972, das von den USA unterzeichnet wurde, verbietet die Forschung an offensiven biologischen Waffen. Finden die Arbeiten jedoch im Verborgenen statt, könnten solche offensiven Waffen verheimlicht werden. In den 193oern tarnte das japanische Militär seine geheimen Forschungen zur bakteriologischen Kriegsführung als Wasserreinigungsprojekte.

Quelle: Sherwood Ross, Global Research, 07.01.2006, www.uruknet.info/?p=29598

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