Nicht einmal ein Jahr ist es her, dass die pharma-orientierte Medizin und Medien die Einführung des Impfstoffs „Gardasil” gegen Gebärmutterhals-Krebs euphorisch bejubelten. Kein Wunder: Zum ersten Mal wird es möglich, das Geschäft mit der Krebs-Angst präventiv und flächendeckend zu machen. Angestrebtes Ziel: Alle Mädchen möglichst früh (EU-Zulassung ab 9 Jahren) zum impfen. Durch die Übernahme der Impfkosten durch die Krankenkassen konnten sich die Gardasil-Patentinhaber mit dem Taschenrechner die Milliardengewinne schon im Voraus ausrechnen (Geburtenrate von Mädchen x Produktpreis).
Nun zeigt sich, dass nicht nur der Nutzen des Präparats höchst zweifelhaft ist, sondern dass Gardasil auch tödliche Risiken birgt. Denn einmal bezweifelt der Erfinder des während ders Laboruntersuchungen an Gesunden verwendeten PCR-Gentests, der Nobelpreisträger Kary Banks Mullis, dass sich das Verfahren überhaupt zum Nachweis einer Infektion eignet.
Zum anderen und schlimmer noch: Es werden zunehmend schwere Nebenwirkungen – unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) – im Zusammenhang mit dem Impfstoff gemeldet. Die amerikanische Arzneibehörde FDA erhielt seit der US-Zulassung von Gardasil im Juni 2006 1.637 Berichte über mögliche Nebenwirkungen. Der Verbraucherschutzorganisation „Judicial Watch” zufolge lesen sie sich wie „ein Horrorkatalog”: Unter den 1.637 Meldungen, die bis zum 11. Mai 2007 mitgeteilt wurden, waren 371 schwere Ereignisse wie Nervenlähmungen, Guillain-Barre-Syndrome und Krampfanfälle und sogar drei Todesfälle.
Doch obwohl dies sogar vom deutschen Ärzteblatt (Ausgabe 25. Mai 2007) ausführlich gemeldet wurde, zeigen deutsche Behörden keine Reaktion. Eine Petition zur Rücknahme der Zulassung des offensichtlich tödlichen Impfstoffs wurde in Rekordzeit abgelehnt.
Ganz offensichtlich haben Pharma-Behörden und Pharma-Multis in trauter Kumpanei gehörig Angst davor, dass die schon in die Bilanzen aufgenommenen Umsätze verloren gehen könnten. Und nehmen lieber den Tod unschuldiger Mädchen in Kauf als verantwortungsvoll zu reagieren und das Teufelszeugs, das keinen ausreichenden Wirksamkeitsnachweis hat, aber Leben gefährdet und das Gesundheitssystem Milliarden kostet (Anstieg durch Impfkosten allein im 1. Halbjahr 2007: 2 Prozent), vom Markt zu nehmen.
(Quelle Rath International 2/2007)
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