Wie die Israelis die Morde in GAZA durch PR zu rechtfertigen versuchen

03.01.2009 von Administrator Leave a reply »

Am 29.12.2008 berichtete Mein Parteibuch darüber, dass die israelische Außenministerin Tsipi Livni deutschsprachigen Personen den Job anbot, den israelischen Bombenterror in Gaza mit PR im Sinne Israels zu unterstützen. Am 30.12.2008 erschien im “Israelnetz” ein Artikel des deutschen Journalisten Ulrich W. Sahm mit Titel “Klischees und Wirklichkeit in Zeiten des Krieges“.

Der Artikel von Ulrich W. Sahm gibt schon mit dem Titel vor, falsche Klischees korrigieren zu wollen ist jedoch seinerseits nichts anderes als eine solche Ansammlung. Auf Quellenangaben verzichtet Ulrich W. Sahm denn auch großzügig. Mein Parteibuch hat sich den Text genauer angesehen und erklärt seine Aneinanderreihung von 50 Lügen, Halbwahrheiten und anderen PR-Tricks.

1. Lüge – Ulrich W. Sahm behauptet: “Tatsache ist, dass die Hamas ihr Machtstreben mit militärischen Mitteln gelöst hat.”

Tatsächlich hat die Hamas ihre Macht dadurch erreicht, dass sie die Parlamentswahlen von Palästina 2006 haushoch gewonnen hat.

2. Lüge – Ulrich W. Sahm behauptet: “Sie putschte gegen die Autonomieregierung und vertrieb mit brutaler Gewalt die fatahtreuen Vertreter der Zentralregierung in Ramallah.”

Es ist genau anders herum. Nicht Hamas, die Wahlen gewonnen hatte, putschte, sondern der israeltreue Abbas putschte gegen die gewählte Hamas-Regierung. Tatsächlich versuchte die vom westlichen Agenten Mahmud Abbas geleitete Autonomiebhörde gemeinsam mit Israel und dem Nahostquartett mit allen legalen und illegalen Mittel, die gewählte Regierung von Palästina, die nach dem Wahlsieg nunmal die Hamas war, an der Ausübung der ihr vom palästinensichern Volk übertragenen Kompetenzen zu verhindern. Ein wichtiger Punkt war dabei die Umsetzung des Wahlversprechens, die wegen der gängigen Folter berüchtigten Milizen der korrupten Autonomiebehörde aufzulösen und durch palästinensische Polizeiorgane zu ersetzen, die sich an Recht und Gesetz hielten. Die Autonomiebehörde versuchte daraufhin die gewählte Regierung mit einem von Israel unterstützten Putsch zu entmachten. Der Putsch war im Westjordanland erfolgreich, scheiterte aber in Gaza. Aus Angst vor ihrer rechtmäßigen Bestrafung flüchteten korrupte Folterknechte der Autonomiebehörde nach Israel und ins Westjordanland.

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